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Referenzanlage


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Projekt: EMPA Dübendorf, Ausbau Heizung- und Kältetechnik
Bauherr: Eidgenössische Eidg. Materialprüfanstalt Dübendorf


Zweck:
Ausbau der vorhandenen heizungs- und kälte- technischen Anlagen, damit die Energie ökonomischer und ökologischer erzeugt werden kann.
Gleichzeitiger Aufbau eines integrierten
Mess-, Steuer- und Regelsystems in Mikroprozessortechnik mit zentralem Bedienplatz.


Anforderungen des Kunden:

Nutzung des vorhandenen Abwärmepotentials aus den Kühlprozessen und den Kondensatoren der Kältemaschinen mittels Wärmepumpe für die Raumheizung und Wassererwärmung. Einbau eines Blockheizkraftwerkes als zweite Wärme- Erzeugungsstufe. Integration der bestehenden Heisswasserkessel so, dass diese als dritte Wärmeerzeugungsstufe nur noch die Spitzenlast decken.


Objektkenndaten:
  • 1 Elektrowärmepumpe mit Kältemittel R-134a mit 1 Verdampfer mit 312 kW Leistung
    und 2 Kondensatoren mit 440 kW Leistung
  • 1 Blockheizkraftwerk mit Gas-Otto-Motor mit 440 kW Elektrowirkleistung, 865 kW Heizleistung, 93 kW Strahlungswärme und max. 135 kW Abgaswärme
  • 2 HW-Röhrenkessel mit 7.2 MW und 3.6 MW Leistung
  • 2 HW-Umformer mit je 5.2 MW Leistung
  • 1 Rückkühlwerk mit 1400 kW und 260 kW Leistung
  • 2 Kältemaschinen mit je 433 kW Leistung
  • 2 Heisswasser-Speicher 200 m3 und 100 m3
  • 1 WRG-Speicher 50 m3

Bearbeitete Fachgebiete:
  • Mess-, Steuer- und Regel- und Leittechnik
  • Schaltschränke
  • Elektroanlagen und -Installationen

Leistungen der KIWI:
  • Vorprojekt, Projekt, Ausschreibungsunterlagen, Ausführung, Fachbauleitung und Abnahme (100% Teileistungen nach SIA 108 bez. 108/1)
  • Erstellung der detaillierten MSRL-Schemata und Funktionsbeschreibungen mit Kriterienplänen, Formeln und Parametern als Grundlage für die Softwareerstellung
  • Erstellung des detaillierten Messkonzeptes mit Definition der Monatsprotokolle zur Analyse der Betriebsdaten und Optimierung der Gesamtanlage
  • Mitwirkung bei der Optimierung der Gesamtanlage nach der Abnahme

Nutzen für den Kunden:
  • Betriebskosteneinsparung durch Schaffung eines gesamteinheitlichen, integrierten MSRL-Systems
  • Energiekosteneinsparungen durch softwaremässig programmierte Management- und Optimierungsprogramme
  • Energiekosteneinsparungen durch softwaremässig programmierte Werkzeuge zur Analyse der Betriebsdaten und gezielten Optimierung der Gesamtanlage
  • Rationeller Personaleinsatz durch die zentrale Verfügbarkeit der relevanten Daten aus den örtlich verteilten Anlagen
  • Unterstützung des Betriebspersonals für die Belange Revision und Störungsbehebung