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Der 600 Millionen-Bau Sihlcity steht und wurde am Donnerstag eröffnet. Was wenige wissen: Auch ein Unternehmen aus Dübendorf war massgeblich an der Realisierung beteiligt.
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Annamaria Ress-Karl
Gigantisch mutet das Bauwerk an, das seit Donnerstag öffentlich zugänglich ist. Sehr kurz war jedoch die Bauzeit von Sihlcity, nämlich nur knapp drei Jahre. "Verglichen mit einem Einfamilienhaus, das in rund einem Jahr erstellt wird, ist diese Bauzeit für zehn verschiedene Gebäude auf einer Fläche von rund 97'000 Quadratmetern mehr als nur knapp bemessen", bestätigt auch Markus Brechbühl, Projektleiter des Mandats Kiwi Systemingenieure und Berater AG bei Sihlcity.
Planerische Vielfältigkeit als Gewinn
Zur Übernahme von diversen Planungsaufträgen angefragt wurde die Dübendorfer Planungs- und Beratungs-firma vom Totalunternehmer Karl Steiner AG, welcher bereits auf eine fruchtbare Zusammenarbeit zurückblicken konnte. Die Kiwi AG hat die vielfältigsten Gebiete abdecken können. So etwa die Gesamtprojektleitung der Gebäudeauto-mation, die Projektleitung der elektrischen Anlagen und Energieversorgung, wie auch die Führung der Inbetriebsetzung der gesamten Gebäudetechnik- Anlagen wie Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär, Elektro. Im Team von zeitweise acht Fachleuten wurden für die erwähnten Gebiete Leistungen erbracht wie Projektierung Ausschreibung, Ausführungsplanung, Fachbauleitung, Inbetriebsetzung und Planrevisionen.
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Unter anderem wurden die Lichtsteuerung und die schweizweit einzigartige Steuerung der Entrauchungs-Anlage, die sich in der Glaskuppel der Sihlcity befindet, in Dübendorf geplant. (key)
Planen und Realisieren unter Zeitdruck
Sehr speziell sei an diesem Bauwerk einerseits die kurze Bauzeit und andererseits die gleichzeitige Eröffnung aller Gebäude gewesen, sagt Markus Brechbühl. Der Zeithorizont sei natürlich gegeben, jedoch die Planung selbst sehr von aussen gesteuert gewesen. Eine Herausforderung waren die diversen Schnittstellen. "Bei einem solchen Zeitdruck und dieser grossen Fläche kann zum Beispiel nicht eine einzige Elektrofirma berücksichtigt werden. So waren dann schon mal drei oder vier zusammen am Werk" erläutert Markus Brechbühl rückblickend. Weiter sei von den Kiwi-Fachleuten eine hohe Leistungsbereitschaft nötig gewesen, ohne diese das Ziel in Bezug auf Termin, Qualität und Kosteneinhaltung nicht hätte erreicht werden können.
Stolz ist die Kiwi-Crew ausserdem auf die umfangreichen Planungsarbeiten der Gebäudetechnik für die Entrauchungsanlagen zum Personenschutz im Brandfall, deren Steuerung einzigartig in der Schweiz ist.
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Kiwi AG: Alles aus einem Guss
Die Kiwi Systemingenieure und Berater AG ist eine international und interdisziplinär tätige Ingenieurunternehmung und agiert seit 1990 erfolgreich am Markt auf dem Gebiet der Energie- und Gebäudetechnik (Heizung-, Klima-, Lüftungs-, Kälte- und Elektrotechnik), Gebäudeautomation, Prozessautomation, Informationstechnologie, Projektmanagement, Gesamtleitung und Generalplanung.
Die qualifizierten Fachspezialisten und Generalisten verfügen über eine breite Erfahrung in den erwähnten Geschäftssparten. Als unabhängige Ingenieurunternehmung arbeitet Kiwi frei von Unternehmern und Lieferanten. Eine Neutralität, die sich für die Kunden auszahlt.
Die Kernkompetenz der Dübendorfer beinhaltet die Beratung und Planung von Prozess- und Gebäudetechnischen Anlagen, für Bauherren, Investoren, Architekten und Generalunternehmer in verschiedensten Bereichen.
Jeder Auftrag wird durch einen Projektleiter betreut, von der Planung bis zur Übergabe. Er ist direkter Ansprechpartner des Kunden und ist als technischer Generalist gewohnt, interdisziplinär zu denken. Die Gesamtbetrachtung wird über die Betrachtung von Einzelthemen gestellt, alles wird aus einer Hand angeboten und damit für Lösungen garantiert, die im Sinne des Ganzen optimiert sind.
Die Kiwi AG mit Sitz in Dübendorf hat 27 Mitarbeiter und weitere Filialen in Basel und Prag. (pd/mak)
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