|
|
 |
|
|
|
Planung/Realisierung:
2006 bis 2009 |
|
|
|
Objektkenndaten: |
|
|
Gesamtfläche ca. 14'000 m2, für folgende Nutzungen:
|
- Laborflächen 7'100 m2
- Meeting- und Büroräume 4'400m2
- Infrastruktur 1'500m2
- Retail, Bank, Public Space 1'000m2
|
|
Leistungen KIWI: |
- 100% Teilleistung nach SIA 108
- Energie- und Versorgungskonzept
- Technische und räumliche Koordination
- Wärmeerzeugung und Verteilung
- Lüftungs- und Klimaanlagen
- Kälteerzeugung und Verteilung
- Sanitäranlagen
- Gebäudeautomation
|
|
Energiekonzept: |
|
Das Konzept Gebäudetechnik ist das Ergebnis einer intensiven interdisziplinären Untersuchung und optimalen Abstimmung zwischen Bau, Logistik und Gebäudetechnik. Mit diesem Konzept wurde die Basis für die Realisierung eines modernen, attraktiven und kostengünstigen Laborgebäude hinsichtlich Bau und Betrieb geschaffen, welches sich auszeichnet durch: |
- Hohe betriebliche Funktionalität
- Hohe bauliche Flexibilität
- Grenzwerte Energiekennzahlen Elektrisch 479 MJ/m2, Wärme 465 MJ/m2
- Hochwärmedämmende Fassade
- Wirksamer Sonnenschutz
- Intensive Tageslichtnutzung über Fassade
- Abfuhr der überschüssigen Raumwärme mit Wasserkreislauf
- Freie Kühlung mit Fabrikwasser
- Klimaluft vorwiegend nur für Lufterneuerung
- Kälteerzeugung im Sommer mittels Fernwärme aus der Kehrichtverbrennung
- Natürliche Kältemittel für Verdichtermaschinen
- Sorptive Kühlung ohne Einsatz von FCKW
- Optimales Steuer- und Regelkonzept
- Optimale Versorgungswege für Energien und Medien
|
|
Elektroanlagen/Gebäudeautomation:
|
|
Energieversorgung und Verteilung aufgrund den Anforderungen an die Versorgungssicherheit für die komplexen Anlagen.
|
|
|
Zweck und Anforderungen: |
|
Im Campus der Novartis in Basel entsteht das Laborgebäude WSJ-155 vom Architekten Taniguchi. Für das Objekt gelten die folgenden Anforderungen und Zielsetzungen:
|
- Gestalterische Erfüllung der Ansprüche der Spitzenarchitektur aus Japan
- Nachhaltige Energieversorgung mit Nutzung von erneuerbarer Energien
- Hohe Primärenergienutzung, Einhaltung eines definierten Grenzwertes für den Wärme- Elektroverbrauch (Grenzwerte Energievereinbarung)
- Hoher Raumkomfort und Flexibilität betreffend der Nutzungsmöglichkeiten
- Tiefe Investitions- und Betriebskosten
- Höchste Qualität in der Planung und Ausführung
- Hohe Anforderungen auf die Raumluftqualität in Biologielabors, Einzelraum- Druckregelungen
|
|
 |
|
|
|
Wärme und Kälteerzeugung: |
|
Für die Beheizung des Gebäudes wird die Fernwärme der Kehrrichtverbrennungsanlage genutzt. Durch diese Lösung werden die fossilen Rohstoffe Oel und Gas geschont. Da die Raum- und Gerätekühlung vorwiegend mit freier Kühlung erfolgt (Fabrik- und Gebrauchswasser), dienen zwei Kältemaschinen nur für die Spitzenlast- Deckung mit geringer Betriebsdauer. Die Versorgung der Labor- und Mediensäulen erfolgt über ein zusätzliches offenes Laborkühlnetz WKL.
|
|
Lüftungs- und Klimaanlagen: |
|
In den Standard-Labors werden TAD eingesetzt. Zusätz-ich sind Abgänge für den späteren Einbau von Umluft-kühlern vorgesehen, damit eine grössere Flexibilität erreicht werden kann.
Im Bürobereich wird eine sorptionsgestützte Klimaanlage bzw. DEC- System eingesetzt.
|
|
|
|
 |
|